Die Aufteilung des Erdgeschosses soll großzügiger werden. Wohn- und Essbereich sollen nicht mehr voneinander getrennt sein. Eine tragende Wand muss abgerissen werden. Deshalb muss ein Statiker zu Rate gezogen werden. Das ursprünglich in den 30er Jahren gebaute Haus wurde 1945 bombardiert. Die ursprüngliche Planung wurde beim Wiederaufbau im Jahr 1947 nicht komplett umgesetzt. Deshalb muss die Lage der eingezeichneten Balkendecke überprüft werden. Die Dielen samt der darüber eingebauten Bodenbeläge wurden an einer Stelle entfernt, um die vermutete Lage der Balkendecke zu überprüfen. Fazit der Aktion: Der Statiker kann jetzt bei seinen Berechnungen davon ausgehen, dass die Planungen eingehalten wurden.
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Apsenhaus Sequenz06 – Die Suche nach Fachleuten und Handwerkern für die Sanierung
In dieser Sequenz wird die Suche nach Fachleuten und Handwerkern für die Sanierung besprochen. Empfehlungen von Nachbarn sind hilfreich, wenn sie vor kurzem in einer ähnlichen Situation waren.
Die Nachbarn des Apsenhauses nannten Firmen für Rohbaugewerke, d.h. Maurer und Betonbauer. Es waren auch Ausbaugewerke dabei: Trockenbauer, Elektriker, Heizungsbauer, Bodenleger, Küchenmonteure und Maler. Der wegen eines Wandabbruchs benötigte Statiker war nicht dabei. Er wurde anhand einer Referenzliste vom Architekten empfohlen. Ergänzend kommen noch die Gelben Seiten und Suchmaschinen in Frage. Bei der letztgenannten Option ist jedoch nicht derjenige auf der Liste, der am kompetentesten am Bau ist, sondern der Handwerker, welcher den besten Internetspezialisten zu Rate zieht.
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Apsenhaus Sequenz05 – Raumnutzung und spätere Möblierung
Bei den Planungen zur Sanierung der Räume spielt die zukünftige Raumnutzung die wichtigste Rolle. Hier stellt der Architekt den Raum vor, der als Kinderzimmer genutzt werden soll. Die am besten geeigneten Standorte für die Möblierung ergeben sich fast von allein. Entsprechend legt der Fachmann die Stellen für Schalter und Steckdosen fest.
Die vom Architekten Karl-Günter Frisch skizzierte Aufteilung eignet sich auch, falls sich im Gebäude eine Studenten- oder Senioren-WG die Zimmer aufteilen würde. Die Bauherrin bestätigte, dass die letzte Bewohnerin des Raumes, Ingrid Apsen ihr Zimmer ähnlich aufgeteilt hatte. Ihr fehlten jedoch Steckdosen und Datenanschlüsse.
Baubiologen sagen, dass die Schlafrichtung so gewählt werden soll, dass das Kopfteil nach Norden zeigt. Daran hat sich Ingrid, die letzte Bewohnerin aus der Familie nicht gehalten. Sie starb für Apsenverhältnisse frühzeitig im 87. Lebensjahr. Das Durchschnittsalter der Frauen-WG, die das 1947 wiederaufgebaute Haus bewohnte, liegt bei 93,3 Jahren.
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